Projekt 2030+

Die Zukunft sichern

Caspar Bijleveld, Direktor Papiliorama

Bis heute hat die Stiftung in die Entwicklung der Institution 14 Millionen Franken investiert; der Betrieb muss ohne öffentliche Gelder auskommen, grössere Investitionen kann er nicht eigenständig tragen. Um auch in Zukunft weiter erfolgreich bestehen zu können, sind diese aber unumgänglich geworden. Einerseits muss die vorhandene Infrastruktur modernisiert werden, andererseits müssen neue Ausstellungen gebaut werden, um den Reichtum der Ökosysteme und ihrer zahlreichen Bewohner gerade auch Kindern und Jugendlichen besser zu vermitteln. Das verhilft dem Papiliorama auf Dauer zu stabilen Besucherzahlen und damit eine breite eigene ökonomische Basis zu sichern.

Das Projekt 2030+

Eine neue Aufzuchtstation für Schmetterlinge, Konferenz- und Seminarsäle, Raum für pädagogische Programme, ein neues Amphibienhaus: Diese, wie viele weitere Projekte, sind unter den Massstäben ökologisch nachhaltigen Bauens geplant und stellen das Papiliorama auf ein starkes, zukunftsorientiertes Fundament. 14 Millionen Franken sind notwendig, um dieses rundum sinnvolle Projekt umzusetzen.

Legende zur Grafik

  1. Drei kombinierbare Konferenz- und Seminarräume
  2. Neuer Restaurantbereich
  3. Neues Amphibienhaus
  4. Hängende Gärten der Tropen
  5. Eingangsbereich Hauptgebäude
  6. Erhöhung des Jungle Trek
  7. Erneuerbare Energien
  8. Isolation der Gebäude
  9. Erweiterung Papiliorama
  10. In den Wassern des Seelandes
  11. Beobachtungsturm
  12. Neue Voliere

Testimonials

Hans Stöckli

Hans Stöckli, Fürsprecher und Ständerat BE, Präsident des Patronatskomitees Papiliorama 2030 und des Fördervereins ProPapiliorama

Hier lebt es – und wie! Dieser Gedanke begleitet mich bei Besuchen im Papiliorama jeweils auf Schritt und Tritt. Sein Name gründet auf dem Schmetterling, der hier eine grosse Rolle spielt. Nirgendwo sonst in der Schweiz sind über 60 Arten dieses bedeutungsvollen, fragilen Geschöpfes in einem grossen Pavillon zu erleben – im wahrsten Wortsinn hautnah. Wer den Schmetterlingsdom in Kerzers betritt, ist von ihrer Leichtigkeit und Farbenvielfalt sofort verzaubert.

Schmetterlinge symbolisieren die Fragilität der Natur auf eindrückliche Weise. Darauf hat das Papiliorama seinen Fokus gelegt. Es beheimatet europaweit eine der grössten und lebendigsten Präsentationen biologischer Vielfalt. Das war seinem Gründer, dem renommierten Naturschützer Maarten Bijleveld van Lexmond, denn auch ein grosses Anliegen, als er die Institution 1988 in Neuchâtel ins Leben rief. Längst obliegt die Leitung seinem Sohn Caspar Bijleveld, und seit 2003 befindet sich das Papiliorama in Kerzers, wo es sich noch besser entfalten kann und sich speziell der Artenvielfalt der Region widmet. Von einer gemeinnützigen Stiftung getragen, ist das Papiliorama weit über die Schweizer Grenze hinaus bekannt und geniesst als zoologische Institution internationale Anerkennung. Seit seiner Gründung haben es mehr als 6 Millionen Menschen besucht – Hunderttausende von Kindern und Jugendlichen. Immer wieder neue Attraktionen ziehen Interessierte an: Im Nocturama etwa können Besucher bei Vollmondstimmung nachtaktive Tiere beobachten und auch der Jungle Trek und die Aussengärten begeistern Jung wie Alt. Die Familie Bijleveld geniesst meine volle Anerkennung für ihre Leistung der zurückliegenden 30 Jahre. Aus einer privaten Initiative ist etwas Grossartiges entstanden, das das Drei-Seen-Land massgeblich prägt.

In den letzten Jahren erlebte ich als Präsident des Fördervereins ProPapiliorama, zusammen mit meinem Kollegen, dem Nationalratspräsidenten 2018 Dominique de Buman, die Begeisterung des Papilioramateams den Besuchern die Zusammenhänge in der Natur näher zu bringen. Bis heute hat die Stiftung in die Entwicklung der Institution 13 Millionen Franken investiert; der Betrieb muss ohne öffentliche Gelder auskommen, grössere Investitionen kann er hingegen nicht eigenständig tragen. Um auch in Zukunft weiter erfolgreich bestehen zu können, sind diese aber unumgänglich geworden. Einerseits muss die vorhandene Infrastruktur modernisiert werden, andererseits müssen schon seit Jahren geplante Schritte umgesetzt werden, um den Reichtum der Ökosysteme und ihrer zahlreichen Bewohner gerade auch Kindern und Jugendlichen besser zu vermitteln und dem Papiliorama auf Dauer stabile Besucherzahlen und damit eine breite eigene ökonomische Basis zu sichern.

14 Millionen Franken sind notwendig, um dieses rundum sinnvolle Projekt umzusetzen. Es liegt mir persönlich viel daran, dass das Papiliorama auch in Zukunft erfolgreich aufgestellt ist. So bitte ich sie von Herzen um ein Zeichen der Wertschätzung für diese in der Schweiz einmalige Institution.

Herzlichen Dank für Ihr aktives Interesse.

Michel Pittet

Michel Pittet, Stiftungsratspräsident Papiliorama

Heute investieren, um morgen weiter zu bestehen

Von Beginn an war es dem Papiliorama ein Anliegen, Aspekte der Biodiversität zu vermitteln
– sei es über den Schmetterling, das Nocturama oder den Jungle Trek. Jedes im Laufe der Zeit neu dazu gekommene Projekt hat sich noch stärker darauf ausgerichtet, über die Artenvielfalt zu informieren und für ihren Schutz zu sensibilisieren.

Um dies in Zukunft weiter zu tun, ist das Projekt Papiliorama 2030+ unumgänglich geworden. Wir müssen heute investieren, um morgen weiter zu bestehen. Ein besonderer Akzent liegt auf dem, das nahe liegt: der Fauna und Flora der Region des Seelandes. Dieses wird neu zugänglich gemacht, entdeckt und pädagogisch erschlossen.

Die Schweiz wäre ohne das Papiliorama um einige Arten ärmer; Zehntausende Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien waren in der Vergangenheit vor Ort und liessen sich begeistern. Ich bitte Sie herzlich mitzuhelfen, dass das Papiliorama auch in Zukunft ein Ort ist, an dem wir alle immer wieder Neues entdecken können. Sie tun damit etwas Wertvolles für die Umwelt, die Artenvielfalt und deren pädagogisch wichtige Vermittlung.

Nicole Schwab

Nicole Schwab, Gemeindepräsidentin Kerzers

Ein einzigartiger Ort

Kerzers ohne Papiliorama ist längst nicht mehr denkbar. Hier ist ein einzigartiger Ort entstanden, an dem gezeigt wird, welcher Reichtum in der lokalen und weltweiten biologischen Vielfalt liegt. Heute steht das Papiliorama vor der Herausforderung, investieren zu müssen, um morgen weiter erfolgreich bestehen zu können. Gemeinsam mit der Organisation wie auch im Namen der Gemeinde danke ich Ihnen für Ihr Interesse und bitte Sie um Ihre Solidarität.

Maarten Bijleveld van Lexmond

Ein Leben für den Naturschutz

Pflanzen und Tiere waren von frühester Jugend an mein Leben, ihnen galt mein ganzes Interesse. Im Gymnasium war ich Vorsitzender des Biologie-Clubs, dann rückte der internationale Naturschutz in den Fokus, ich studierte Biologie, dissertierte über Greifvögel und war mit 24 Jahren der jüngste Mitgründer des WWF Holland. Nachdem ich mit meiner Familie in die Schweiz gezogen war, wurde der Wunsch immer grösser, eine grosse lebendige Ausstellung zu initiieren. Damals, 1986, gab es noch kaum Schmetterlingshäuser. Damit begann ich. Und daraus entwickelte sich Schritt für Schritt ein Ort, der Botschafter für die tropische Natur und die Biodiversität geworden ist.

Pepe Lienhard

Pepe Lienhard, Bandleader

Grossartiges Engagement

Ich bin seit jeher ein grosser Tier-Fan. Wenn immer möglich besuche ich auf Tourneen die lokalen Zoos und suche den Kontakt zu den Direktoren. Im Zusammenhang mit exotischen Tieren, die meine Familie und ich hielten, kam ich mit dem Papiliorama in Kontakt. Die Gründer sind Pioniere, sie haben einen eigenen Stil entwickelt, sind kleiner als die grossen Zoos, aber viel spezieller. Ihr Engagement für die Natur ist grossartig. Das Papiliorama hat Lücken entdeckt und füllt sie auf spannende Weise. Es ist ein Bijou, das gerade auch für seine Zukunftsvorhaben unsere Unterstützung verdient.

Alex Rübel

Alex Rübel, ehemaliger Direktor Zoo Zürich

Pionierrolle vom Zoo zum Naturschutzzentrum

Das Papiliorama ist ein äusserst aktiver Partner in der Zusammenarbeit mit den anderen Schweizer Zoos. Auf dem Weg der zoologischen Gärten, zu Naturschutzzentren zu werden, nimmt das Papiliorama eine Pionierrolle ein. Sein Einsatz für die Erhaltung der Tierwelt und der Natur in der Schweiz wie auch in Belize sind beispielhaft. Ich würde mich freuen, wenn seine Aktivitäten dank weiteren Investitionen weiter ausgebaut werden könnten. 

Danielle Gagnaux-Morel

Danielle Gagnaux-Morel, Staatskanzlerin Kanton Freiburg

Papiliorama nicht nur erhalten, sondern erweitern

Mit dem Papiliorama ist eine für unsere Region nicht wegzudenkende Institution entstanden, die ich sehr schätze. Hier wird Umweltbildung auf ästhetische Weise vermittelt. Alle Sinne werden angesprochen, um die faszinierende Fauna und Flora von nah und fern zu erfassen. Wir müssen alles daran setzen, dass das Papiliorama nicht nur erhalten bleibt, sondern sein einzigartiges Angebot überdies erweitert werden kann.

Joseph Deiss

Joseph Deiss, ehemaliger Bundespräsident

Unumgänglich gewordene Schritte

Mehrfach habe ich das Papiliorama, das in der Nähe meines Wohnortes liegt, besucht – auch mit meinen Enkeln. Und jedes Mal war es ein Erlebnis zu sehen, wie hier einer der grössten Problemstellungen unserer Zeit Sorge getragen wird: Dem Erhalt der Artenvielfalt und unserer Umwelt als Ganzes. Besonders beeindruckt bin ich jeweils von den Schmetterlingen, insbesondere von den Geheimnissen, die in ihrer Farbenvielfalt versteckt sind. Alle meine guten Gedanken begleiten das Papiliorama bei den unumgänglich gewordenen, wichtigen Schritten in die Zukunft. Ich hoffe, dass dieser einzigartige Ort weiterhin für möglichst viele kleine und grosse Besucher ein Augenöffner bleibt.

Sie haben Interesse am Projekt 2030+ oder Ideen für die Finanzierung?

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.